Stonehunter Frostfire Milo Stonehunter Jaumont Jamie
Bennys
Tagebuch
Urlaub in Niedersetzen

Was ist denn hier los? Hier stehen ja lauter Taschen und Tüten. Voll gepackt mit Kleider, Handtücher, Decken und Hundefutter.Hundefutter? Frauchen hat ihre und meine Sachen gepackt! Geht es etwa in Urlaub? Da schwebt mir doch noch der Geruch von Wasser und Sand in der Nase! Da bin ich mal gespannt.
Am nächsten Tag geht es los! Oh, Moment mal, den Weg kenne ich. Wir fahren nach Setzen. Ob Jessy auch mitkommt? Das wäre klasse; zu zweit am Meer, in den Dünen wälzen. Aber halt, Frauchen packt ja nur meine Sachen aus. Und dann geht alles ganz schnell: raus aus dem Auto, rein in die Wohnung, Frauchen hat Tränen in den Augen und ich, ich bin ganz tapfer, schlucke meine Tränen runter und hoffe, das sie bald wieder kommt.
Die ersten Tage vergehen wie im Fluge.
Blinzel, blinzel, wer macht den da mitten in der Nacht das Licht an? Es ist doch noch dunkel draußen und auf meiner Decke ist es herrlich warm. Wenn ich mich nicht rühre, muss ich vielleicht nicht
aufstehen! Ach, es ist nur der Gerd, der zur Arbeit muss. Nanu, Jessy was willst du denn? Du musst mal? Ich bleibe aber lieber liegen. Geh du mal allein.
Ein zwei Stunden später ist es dann auch Zeit für mich. Irgendwann klingelt beim Kai der Wecker, und wenig später stehen alle auf. Ich versuche mein Glück schon mal in der Küche, während Anja dem Kai sein Frühstück macht. Ich hab doch schon so einen Hunger! Manchmal läuft mir das Wasser einfach im Munde zu-sammen und hops, da werde ich aus der Küche rausgeschmissen. Hab mich schon immer gewundert, warum Jessy immer vor der Tür liegt! Kriegt auch nix.
Aber wehe, wenn der Kai aus der Schule kommt: dann stehen Jessy und ich Gewehr bei Fuß und bereiten ihm einen Empfang, der sich gewaschen hat. Jessy heult wie ein Wolf und ich rufe immer da-zwischen: her mit der Brotdose, her mit der Brotdose!!!
Ich will ja nicht rummäkeln, aber irgendwie fehlt da was! Wir gehen morgens immer ‚ne Runde spazieren, dann gibt es Futterchen. Wenn das Wetter es zulässt liegen wir gemeinsam auf der Terrasse, spielen oder toben ein bisschen. Nachmittags gehen wir dann eine größere Runde, wobei der Gerd dann auch schon mal mitkommt. So, und dann wenn wir wieder im Haus sind gibt es Abendessen. Und jetzt kommt’s: ich hab ja so ein Hüngerchen! Dann guck ich in die Schüssel und denke: „da fehlt doch was“? Das ist doch viel zu wenig! Aber ich kann machen was ich will: traurig schauen oder ganz lieb dreinblicken. Anja sagt dann immer: „Es gibt nicht mehr mein Schatz du hast genauso viel wie Jessy.“ Ich hätte schreien können! Maaamaa!
Irgendwann kam Anja auf eine ganz blöde Idee: Gerd war mit Arbeitskollegen wandern; da hat sie gedacht, wir könnten doch auch mal ein bisschen wandern. Wir sind dann um Setzen gelaufen. Ich war schachmatt! Jessy aber auch. Und gerechtig-keitshalber zu erwähnen schien auch Anja etwas k.o.! So weite Touren haben wir dann nicht mehr unternommen. Gott sei dank.
Ganz klasse ist ja der Pool auf der Terrasse. Einmal hab ich es geschafft mich darin zu aalen, doch leider währte mein Glück nicht allzu lange. Seitdem kommen aus der Mitte immer so viele Wasserspritzer raus. Seltsam, irgendwie trau ich mich jetzt nicht mehr darein. Aber zum schlürfen ist es ganz gut.
Hm, lecker! Es riecht nach Futter. Leider nicht für uns. Es kommt Besuch, und für den gibt es Kuchen, ganz viel und ganz oft, schluchz! Dafür werden wir ganz doll geknuddelt und gestreichelt. Und es fällt doch schon mal ein Krümmelchen runter!
So jetzt geht es aber zu weit. Jessy könnte ich eigenpfötig den Hals umdrehen! Was kann ich denn dafür wenn die so gerne klettert? Soll sie doch, aber ich mag nicht! Aber Anja sagt: „Komm Benny, komm. Das kannst du doch auch!“ Ich will nicht! Schnüpper, schnüpper, hier riecht’s nach Leckerchen. Na gut, ich könnte es ja mal versuchen. Erst mal rauf auf den Stamm und dann ein Bein vor’s andere. Na ja, klappt ganz gut. Hab zwar ein bisschen Wackelpudding in den Knien, aber es geht. Hurra, ich kann es. Und gleich noch mal, stöhn. Im Wald spazieren gehen ist ja ganz schön und gut, aber die Holzfäller sind schwer aktiv zu meinem Leidwesen. Der eine Baum hat nicht ausgereicht. Jetzt muss ich auch noch über mehrere, die gebündelt nebeneinander liegen. Teilweise ist das eine ganz wackelige Angelegenheit. Beim letzten Mal hat der eine Stamm ganz schön stark gewackelt. Da bin ich einfach stehen geblieben und wollte nicht weiter. Aber Anja knallhart (die stand mit auf den Bäumen :allein gehe ich ja nicht) hat mich in Bewegung gesetzt gekriegt. Na ja, jetzt hat sie wohl gemerkt, das ich nicht zum „Bäumeklettern“ geeignet bin. Oh nein, denkste, sie steuert schon den nächsten Holzstoß an. „Jetzt muss er noch mal rüber, sonst geht er gar nicht mehr“ hat sie zum Gerd gesagt und schon ging’s im Eilgalopp über die Stämme. Das dööfste war nur, das Jessy immer spöttig gelächelt hat. Sobald ich auf dem Stamm war, musste sie sich an mir vorbeidrängeln, mit dem Ausdruck: mach mal Platz da Kleiner, ich kann das besser! Ich glaube, die war nur eifersüchtig!
Dafür durften wir uns hinterher aber auch in den Spänen wälzen. Was haben die zwei über uns gelacht. Wir sähen aus wir panierte Schnitzel! Aber gut hat das getan!
Zwischendurch hatte ich auch schon mal ein Tief: so ab halb sechs fange ich schon mal an in der Wohnung rumzulaufen. Ich muss doch der Wecker für’s Futter sein. Aber manchmal kann ich gut ‚ne halbe Stunde laufen. Mal lege ich mich und seufze ganz laut oder tigere immer hinter jemanden her, bis man uns erhört. Je nachdem wie heiß es draußen ist müssen wir vorm essen erst noch eine kleine Runde drehen, sonst sind wir so aufgekratzt heißt es. Und als dann eines nachmittages der Gerd seine Jogginghose und Turnschuhe anzog schwante mir nix Gutes. Dann rief er nach uns und wir trabten los. Keine Anja da, kein Kai da, keiner der uns aufhalten konnte. An so einem Tag hätte ich am liebsten mein Köfferchen gepackt und nach meiner Mama gerufen!!! Diese Tiefphasen gehen dann aber recht schnell vorbei. Besonders wenn ich dann gekrault und geschmust werde.
Ab und zu gehen wir auch mit Kais Oma spazieren. Einmal rund um’s Buschhütter Freibad. Da können wir dann mal ohne Leine richtig laufen und toben. Nach Herzenslust in der Wiese schnüffeln, Gras fressen und sich wälzen. Dann laufen wir zum kleinen Bach und gehen auf Tiefgang. Im letzten Sprung hören wir die Weiber noch rufen das wir uns nicht so dreckig machen sollen, aber wer hört das denn schon. Wir doch nicht! Dafür sind wir doch schon viel zu weit weg! Letztens sind wir auch tatsächlich sauber rausgekommen. War wohl doch mehr Wasser als Dreck drin. Ich konnte es mir dann aber nicht verkneifen, und hab mich trotzdem noch im Dreck gewälzt! Wenn wir dann am Freibad entlang gehen, bekommt Jessy immer so einen sehnsüchtigen Blick. Sie hat mir erzählt, wenn da kein Zaun drum wäre, wäre sie schon längst ausgebüxt und schwimmen gegangen.
Jetzt muss ich beichten: ich bin auch einmal ausgebüxt! Aber nur einmal, na ja anderthalbmal. Das halbe mal hat nicht so gezählt, da war Anja schneller als ich. Aber bei dem einen ganzen mal bin ich einem Rehlein hinterhergemacht. Also, wir waren spazieren und hatten nebenbei ein Fotoshooting. Hier mal sitzen, da mal laufen und immer wieder in die Kamera lächeln. Ganz schön anstrengend! Nun ja, und dann stand da so in einiger Entfernung ein Reh. Da dachte ich mir lauf doch mal hin und frag ob es auch ein Foto haben möchte. Wollte es aber nicht, es lief einfach davon. So ’ne Frechheit hab ich mir gedacht, jetzt lauf ich schon den ganzen Weg so schnell und dann macht es ab. Na warte, dich krieg ich! Aber es war zu schnell! Auf einmal hab ich einen Wassergeruch in die Nase bekommen, und da hab ich mir gedacht, wenn ich schon nicht mit dem Reh spielen kann dann gehe ich halt
schwimmen. Oh je, da hör ich doch eine bekannte Stimme nach mir
rufen, und die klingt gar nicht so freundlich. Ich glaub das war nicht so gut, einfach ohne Erlaubnis wegzulaufen. Jedenfalls musste ich den Rest des Weges an der Leine und teilweise stramm bei Fuß gehen!
Jessy und ich haben einen Beruf: wir werden Leinen- und Halsbandtester! Es war wieder einmal ein Dienstag. Anja und Kai waren unterwegs und wir sind mit Gerd spazieren gegangen. Erst schön durch den Wald und danach die Straße runter an ganz vielen Häusern vorbei. Gerd wollte wohl noch was abgeben. Schnüffel, schnüffel, hier riecht es doch nach Katze! Mhm, ganz intensiv bei dem Haus auf das Gerd zusteuert. Ob wir wohl mal schneller werden sollen? Gerd schellt. Wir warten. Da: auf der Bank, da sitzt sie: grau getigert und wunderbar zum vernaschen. Also haben wir uns mächtig ins Zeug gelegt: wir, die stärksten Hunde der Welt haben gebellt und gezogen – nein eher gerissen – Aber Gerd war leider stärker, sonst hätten wir das Katzen/Hunde-
Verhältnis gerade mal geklärt.
Zu erwähnen sei, dass die süße Mietze Tage später von einem Jäger im Wald angeschossen wurde. Mittlerweile geht es ihr wohl schon wieder ganz gut. Aber seitdem sind wir im Wald immer fest. Die Jäger scheinen ziemlich tief zu fliegen!
Am nächsten Tag, wo wir dann alle gegangen sind, kam uns der Jäger entgegen, und Jessy hatte nix besseres zu tun als zu ihm hinzuziehen (er hatte doch ein Stück Brot in der Hand!). Da machte es plopp und die Leine ist gerissen! Schadenfreude ist bekanntlich die größte Freude. Ich habe nur gegrinst, weil sie jetzt ganz kurz laufen musste! Aber einseitige Schadenfreude ist schnell vergänglich. Am Tag darauf stand ein Rehlein am Weg. Ich machte nur mal kurz Ruck und schon war der Ring an meinem Halsband gerissen! Ich bin vor Schreck einfach nur stehen geblieben. Ich habe gar nicht kapiert das ich plötzlich los war. Aber da war das Reh schon weg und ich wieder fest. Jetzt hatte ich das Nachsehen, weil die Leine durch mein Halsband musste, war etwas eng! Und Jessy hat sich gekugelt! Jetzt ist alles wieder repariert und wartet nur darauf bis wir es erneut testen können.
Was man so alles anbellen kann?
Mittlerweile macht es richtig Spaß Leute anzubellen. Aber das machen wir doch nicht extra. Wir wollen doch nur das Haus bzw. die Terrasse verteidigen. Besonders klasse ist es wenn keiner mit draußen ist und wir schalten und walten können wie wir wollen. Sobald dann ein Jogger, Radfahrer oder Spaziergänger vorbeikommt ist er reif! Dann sollste mal sehen wie schnell einer aus dem Haus kommt und uns anpfeift!! Krass war auch der Heißluftballon. Den habe weder ich noch Anja gesehen. Nur ich habe ihn gehört und wollte ihn verscheuchen. Mittlerweile haben wir aber schlechte Karten: Anja liegt auf der Lauer, und sobald wir anfangen zu bellen nimmt sie den Wasserschlauch und sprüht so einen richtigen Strahl auf uns. Aber bis jetzt hat es nur Jessy erwischt. Ich hab das mit angesehen und hab gedacht: halt besser die Klappe und verschwinde. Vielleicht sollten wir uns das mit dem Bellen doch überlegen.
Manchmal träume ich. Dann merke ich, wie ich zucke und fiepse. Wenn ich dann so an meiner Decke schnuppere krieg ich doch ein bisschen Heimweh. Ich würde ja mal gerne mit Frauchen sprechen. Ich glaube auch, das sie hierhin anruft. Dann, wenn Anja telefoniert und von uns erzählt. Wenn sie erzählt das wir ganz lieb sind und gerade ein Nickerchen machen. Das ist dann bestimmt meine Mama am anderen Ende. Ich würde ja gerne mal ihre Stimme hören, aber ich glaube danach wäre ich nur noch mehr traurig. So rühre ich mich nicht und tu so als schlafe ich tief und fest!
Aua, aua, was beißt und zwickt mich denn da? Guckt doch mal einer wie ich mich jucke! Aha, da kommt ja schon jemand und zaust mir das Fell. Na hey, warum gehst du denn weg. Komm wieder und befrei mich von meinem Juck! Was hast du denn da in der Hand? Jetzt soll ich still halten. Auaaa! Ups, jetzt ist es besser. Das riecht doch nach meinem Blut!?! Schon wieder eine Zecke meint Anja. Und da noch eine und noch eine. Wo willst du hin? Willst du mich mit meinen Zecken etwa allein Lassen? Ah nein, da kommt ja der Striegel und die Bürste. Mhm, jetzt wird gründlich geputzt. Oh, da kann man so schön den Kopf reiben. Was ist das denn? Sieht aus wie eine Schere. Da mach ich mich doch lieber aus dem Staub! Nein, sie hat mich erwischt. Aber ich mach mich ganz steif, mich kriegt sie nicht umgeschmissen. Da sind zwei Stellen im Fell, die angeblich nicht durchzukämmen sind. Und dann noch an meinen Hinterbeinen. Wer weiß, wo sie mit der Schere hinkommt! Siehste, ausgetrickst! Anja verschwindet und mit ihr die Schere. Da kann man sich doch wieder entspannen und lang strecken. Ah, noch ein zwei Minuten dann kommt auch eine kraulende Hand. Na wieder auf Zeckensuche? Die hatten wir doch eben. Kein ziepen und zappen, aber dafür schnipp schnapp. Mist, ich bin ausgetrickst worden! Hat aber nicht wehgetan und es scheint auch alles noch dran zu sein.
Und was kommt jetzt noch? Irgendwas aus einem kleinen Fläschchen. Riecht komisch, weiß aber nicht nach was. Im nachhinein kann ich mich erinnern das mir am nächsten Tag der Pelz etwas gejuckt hat. Jessy hat sich auch immer gewälzt. Außerdem hat sie so seltsame Flecken auf dem Rücken. Ich etwa auch? Oh nein wie hässlich! Schnell mal im nassen Gras und anschließend im Dreck wälzen. Endlich ist jemand zufrieden wenn ich mich im o.g. wälze! Mittlerweile geht’s wieder. Auch die Zecken wollen mein Blut nicht mehr so oft. Denen hab ich es aber gezeigt.
Gestern war noch mal so ein richtiger Schlamm- und Badetag! Wir haben den Kai in Niederdielfen abgegeben und sind dann losmarschiert. Erst dachte ich: Mensch äh Hund, den Weg kennst du doch! Hier geht es doch immer zum Tierarzt. Nein, nein, nein, hier will ich nicht hin! Aber dann sind wir woanders abgebogen. Puh, welch ein Glück! Na ja, erst sind wir so durch den Wald – da kamen uns dann noch ein paar andere Goldies entgegen (heiße Bräute dabei, richtig knackig!) – dann wurde es immer matschiger, und irgendwann und irgendwo kamen dann auch mal ein paar Pfützen. Gerd und Anja haben uns dann gelassen. Keine Ahnung warum auf einmal diese Wandlung? Nach der nächsten Kurve kam dann ein Feld, ein riesiges Feld! Oh, das wäre klasse zum Laufen und Toben gewesen. Und das roch so gut!!! Aber immer wenn wir Richtung Wiese ziehen wollten, kam der Ruck an der Leine. Unser „Chanel Nr. 5“ gleicht dann doch nicht dem der Menschen! Für die heißt das wohl „Gülle“! Diesmal haben wir auch keinen Marathon gelaufen. Eine schöne vernünftige Runde mit allem drum und dran. Zum Schluss kam dann die Dusche: wir durften in den Bach. Für mich war das ja eigentlich schon ein reißender Fluss mit Stromschnellen (jetzt habe ich vielleicht ein bisschen übertrieben – hört sich aber besser an, wenn es etwas dramatischer klingt!). Jedenfalls haben wir uns so richtig schön im Wasser gewälzt.
Abends kam noch Besuch und es roch schon wieder so gut nach Essen. Wir sind doch zu blöd! Wenn Besuch kommt müssen wir uns ja von der besten Seite zeigen, und den Leuten zeigen wie wir zusammen spielen können. Also immer schön an der Tür winseln bis einer diese aufmacht. Wir dann raus auf Terrasse und ein wenig getobt und Balli geschnappt. Und dann zog uns ein Duft entgegen nach leckerem Fresschen. Wir uns angeguckt, aufgesprungen und ab wieder zur Tür um reinzulaufen. Brems, quietsch und nochmals brems. Wir sind hinter Gittern! Gefangen! Ist doch wohl eine Frechheit: da haben die den Wäscheständer vor die offene Tür gestellt, so das wir nicht reinkamen, schluchzt! Erst als die mit ihrem Futtern fertig waren wurde der Ständer gnädigerweise wieder entfernt. Da waren wir aber beleidigt.
Als Entschädigung gab es paar Tage später ein wirklich gutes Mahl: Reis mit Fleisch und Joghurt. Und nachher noch eine Leckerstange. Etwa eine Henkersmahlzeit? Wo soll es denn diesmal wieder hingehen? Etwa wieder Bäume klettern oder gar zum Tierarzt? Ich weiß es nicht, jedenfalls kam danach nix ungewöhnliches. Seltsam, was so alles in den Menschen vorgeht!
Oh, oh! Was gibt das denn jetzt? Ich werde noch mal so richtig gebürstet. Und auch alles andere wird sauber gemacht. Hey, das ist meine Decke! Wo willst du damit hin? Mein Handtuch, meine Näpfe? Alles wird verpackt. Ich glaube, gestern das war mein Abschiedsessen. Mein Urlaub hier geht zu Ende! Dann kann es bestimmt nicht mehr lange dauern und ich sehe mein Frauchen wieder. Oh wie schön, darauf habe ich mich schon so gefreut!

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