Stonehunter Frostfire Milo Stonehunter Jaumont Jamie
Jinka von der Arcohöhe
Hallo an die Menschen! Heute versuche ich -Milo- euch ein bißchen über Jessy zu erzählen.
Das oben auf dem Bild ist sie: Jessy! Leider habe ich sie nie persönlich kennengelernt. Aber hier im Haus hängen überall Bilder von ihr. Also muss sie schon was ganz besonderes gewesen sein!
Vor über zehn Jahren ist sie hier bei meiner Menschenfamilie eingezogen. Damals war sie 13 Wochen alt. Über Umwegen kam sie aus Bayern hierher ins schöne Siegerland. Meine Familie hat sich sofort in sie verliebt und sie mitgenommen.
Nachdem sie sich ein wenig eingelebt hatte, musste sie in den Junghundekurs (da bin ich jetzt auch schon!). Schade, das sie nicht mehr da ist, sonst hätte sie mir erzählen können, das man dort nicht nur spielen darf, sondern auch lernen muss!

Leider konnte sie nach diesem Kurs dort nicht bleiben, weil sie aus einem Dissidenzverein (weiß nicht, was das Wort bedeutet -brauch ich auch gar nicht zu wissen, hört sich nämlich nicht gut an-) kam, der vom VDH nicht anerkannt wurde. Aber schnell wurde eine neue Hundeschule gefunden, die aber dann auch etwas überfüllt war. Also wurde zu Hause gelernt, geübt, gelernt und nochmals geübt.
Jessy war für meine Menschen der perfekte Familienhund. Nur das mit dem Komm klappte wohl nicht so ganz, worüber sich die zwei großen Menschen schon mal ganz schön geärgert haben. Bei mir klappt das wohl besser. Habe gelauscht, als sie sich unterhalten haben. Ha, ich bin doch auch zu neugierig!
So manchmal stellen die Menschen schon Vergleiche an, aber wir sind doch zu unterschiedlich. Allerdings ähneln wir uns wohl in der Schlafstellung:

Kaum zu glauben, das man so schlafen kann! Aber ich muss wohl auch so liegen!
Apropos Unterschied: Jessy war wohl ein Dreckferkel: die hat nach Mäusen gebuddelt, sich in Aas gewälzt (habe gehört, das es wohl ein Fisch gewesen sein muss: ich glaub ich riech es immer noch!) und im Schlamm gesuhlt!

Also so bin ich ja nicht! Noch nicht, kann ja noch kommen. Die Schlammpackung sieht eigentlich ganz gut aus!
Aber sie konnte auch anders:

oder so:

Wir sind uns aber doch ein bißchen ähnlich. Nicht nur in der Fellfarbe, sondern auch beim Klettern. So wie ich gehört habe ist sie leidenschaftlich gern über Baumstämme geklettert (kann ich auch schon!). Als sie noch etwas jünger war, und sie ihre gecken fünf Minuten hatte, ist sie im Wald wohl wie ein Hase um die stehenden Bäume gerannt. Wenn sie dann noch jemanden hatte, der mitmachte, war sie total happy! Ach, da wär ich gern dabeigewesen. Ich glaube, wir hätte uns gut verstanden und wären um die Wette gerannt.
Noch so 'ne Leidenschaft waren wohl Bällchen.

In Bälle und Dummys sehe ich im Moment mal noch keinen Sinn. Kann man zwar toll hinterherspringen, aber die kann man nicht fressen! Außerdem hab ich ja mein Schaf!
Den Winter hat sie wohl auch gemocht (Winter, was ist das? Mir ist warm!). Da hab ich so ein Bild gefunden, wo ein Freund von ihr mit drauf ist. Das ist der Benny (über den berichte ich euch in einer anderen Geschichte). Ich habe mich weggelacht und habe das Bild auf den Namen:
"die zwei Hochnäßigen"

getauft!
Benny war der allerbeste Kumpel! Der durfte wohl alles mit ihr machen. Ob an den Ohren zupfen, oder mal schnell umschmeißen, alles war erlaubt!
Jessy hatte aber auch noch andere Freunde. Als sie noch kleiner war, hat sie viele andere Hunde kennengelernt, z. B. Lester, Henry, Ben, Sandy, Bine, Spike, Rasti und viele andere. Vor nicht allzu langer Zeit lernte sie dann noch den Anton kennen. Das ist ein Berner Sennenhund. Leider ging es ihr zu der Zeit schon nicht mehr so gut (hat er mir mal gesagt, so von groß zu klein!). Dafür hab ich bei Anton noch Narrenfreiheit. Er weiß ja, das Jessy und ich die gleiche Menschenfamilie hatten und haben (blöder Satz, aber ich weiß nicht wie ich mich sonst ausdrücken soll!).
Im Herbst 2006 ging es ihr dann immer schlechter. Nachdem sie im Dezember dann kaum noch laufen wollte und ihr der Tierarzt keine großen Hoffnung mehr gemacht hatte, durfte sie dann am 16. Dezember 2006 über die Regenbogenbrücke gehen.


Ich hoffe, daß sie auf mich hinunterschaut, und mich in meinen Träumen begleitet. So ist immer ein Stückchen von ihr in mir!
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