Stonehunter Frostfire Milo Stonehunter Jaumont Jamie
JP/R am 17.04.2010 in Bergkamen
Nach 7-tägigem Katastrophentraining fuhren wir relativ gut gelaunt am Samstag früh nach Bergkamen.
Treffpunkt war um 8 Uhr im Suchenlokal zum gemeinsamen Frühstück. So nach und nach kamen alle Teilnehmer mehr oder weniger aufgeregt an. Meine Unruhe hatte sich komplett gelegt, entweder Milo packt das, oder nicht. Wobei Gerd und ich vom letzteren ausgingen. Nach dem Frühstück bzw. anschnuppern an die Richter ging es los. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Insgesamt waren 12 Gespanne am Start. Vorweg darf ich schon mal sagen, dass alle Teilnehmer bestanden haben. Wir starteten in Gruppe 1 als erstes Team. Nach uns kamen Wolfgang Terlinden mit Amigoh, Melanie Anhalt mit Hazel, Karl Kleinschmidt mit Vinto, Claudia Scho mit Genna und Ulrike Stahl mit Avalon. Gerichtet wurden wir von Detlef Moll, W. Sommer und Birgit Fohler.
Als die Unterlagen und die Chipnummern der Hunde überprüft waren, ging es ab zu Aufgabe 1, die Frei-Verloren-Suche. Hoher Bewuchs, dichtes Gestrüpp und Brombeersträucher waren vorhanden. Nachdem mir die Aufgabe erklärt wurde, schickte ich Milo mittig rein, ohne auf was zu achten (doch etwas aufgeregt); binnen kurzer Zeit brachte er mir zwei Enten und ein Kanin. Für das letzte brauchte er doch länger, aber ich war so fasziniert von seinem Suchen, das mir die Zeit gar nicht bewusst wurde. Er gab weder auf, noch blieb er stehen und sah mich fragend an. Endlich brachte er auch das letzte Stück zurück und ich war heilfroh, dass er die erste Aufgabe so gut gemeistert hat.
Danach fuhren wir zu einem Wiesen- Ackergelände, wo Herr Moll unsere Schleppe auf der Wiese legte. Immer weiter, immer weiter, und so langsam wurde mir anders. Na ja, versuchen muss man es ja. Kaum zu glauben, er ging die Schleppe tadellos. Nicht wie im Training immer die Winkel überrennen, zurückkommen, oder es sogar wie eine Suche aussehen zu lassen. Gerd und ich konnten nur mit dem Kopf schütteln und gar nicht glauben, was er da hingelegt hat.
Nach mehrmaligem Geländewechsel fuhren wir zum Wassergelände, wo wir erst mal eine kleine Pause machten. Nachdem die Richter und Teilnehmer sich gestärkt hatten ging es weiter. Der Schuss fiel, die Ente platschte ins Wasser und Milo auf Kommando hinterher. Wenn ich vorher gewusst hätte, dass im Schilf eine brütende Gans ihrUnwesen treibt, wäre ich wohl nicht so ruhig geblieben. So langsam fingen wir doch an zu glauben, das Milo die Prüfung bestehen würde.
Vorletztes Prüfungsfach war der Walk-up. Hier fing Milo dann doch an ein bisschen rumzukaspern, aber immer noch im Rahmen. Als er mir die Ente brachte, war ich nur noch froh. Die Schussfestigkeit zu überprüfen war für alle Hunde kein Problem.
Nach der Prüfung fuhren wir wieder zurück ins Suchenlokal, wo die Richter jetzt die Arbeit mit den Auswertungen hatten. Die Anspannungen der Teilnehmer waren verschwunden, und wir verbrachten noch einen schönen Nachmittag in geselliger Runde.
Nach der Prüfung fuhren wir wieder zurück ins Suchenlokal, wo die Richter jetzt die Arbeit mit den Auswertungen hatten. Die Anspannungen der Teilnehmer waren verschwunden, und wir verbrachten noch einen schönen Nachmittag in geselliger Runde.
Ich sage danke an alle, aber ganz besonders an meinen Milo, der mir gezeigt hat, dass ich mich in gewissen Situationen voll auf ihn verlassen kann. Der so toll gearbeitet hat, das mir doch das eine oder andere Tränchen die Wange runtergekullert ist!
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