Stonehunter Frostfire Milo Stonehunter Jaumont Jamie

Ja ja, aus drei mach vier! So schnell konnt' ich gar nicht gucken, da hatten die mich doch schon wieder zu einem Workingtest angemeldet. Gerechterweise muss man sagen, das die zwischendurch schon überlegt haben, mich wieder abzumelden, da ich erst mal ein bißchen ruhiger werden sollte, pah, ich und ruhiger werden; ich bin doch immer ganz relaxed! Lasst mich bloß auf der Liste, ein bißchen Spaß muss doch auch für mich drin sein. Hund muss nur ein bißchen meckern, schon hab ich die um die Pfote gewickelt.
Also fuhren wir an einem Samstag morgen Richtung Lohmar zum RTT (Retriever-Trainings-Treff).
Hier dann mal die Aufgaben mit den jeweiligen Richtern:
Aufgabe 1 -20 Punkte- (Ali MacGregor):
Bei Aufgabe 1 wurde einzelnd am Waldrand gewartet, bis man dran war. Der Richter und Helfer standen rechts den Berg runter mitten im Wald (Bäume und Gestrüpp lagen kreuz und quer: toll!). Als man an der Reihe war, ging es ab zum Richter, wobei Fusslaufen nicht so drin war, da der Mensch aufpassen musste, wo er hintritt. Die Aufgabe wurde erklärt, man durfte sogar nachfragen. Mein Englisch ist nicht so gut, aber Anja hat das wohl alles verstanden. Es fiel der Schuß und ein Dummy flog ca. 50m entfernt (vom Wartepunkt aus gesehen dann nach links unten) mitten ins Totholz. Das war megastark, hatten wir das doch erst vor kurzem beim Training geübt.

Aufgabe 2 -18Punkte- (Tish Ford):
Ein "Zweier-Walk-Up" mit meiner Schwester Hazel. Hier seht ihr mal die Lande- bzw. Laufbahn:

Noch stehen wir verkehrt. Heike mit Hazel musste auf die rechte Seite vom Stab und wir auf die linke. Dann wurde wieder erklärt und los ging's im Gleichschritt:

Nach ca. 5 Metern stop. Es flog ein Dummy nach rechts, dann eines nach links. Weiter ging es bis zum nächsten gelben Stab. Wieder stop. Es flog eine Markierung für Hazel, die sie holen durfte. Danach kam meine dran. Einmal umdrehen. Hazel durfte ihr Memory zuerst holen, dann durfte ich los. Das war schon ganz schön hart, so ruhig zu bleiben. Meine Krallen haben sich gut in den Boden gebohrt.
Aufgabe 3 -16 Punkte- (Paul Ford):

Wieder ein kleiner Walk up (so ca. 10m) bis zu den gelben Stäben. Danach flog eine Markierung ca. 40m in die Senke. Auf Kommando durfte ich das Dummy holen. Als ich wieder eingeparkt hatte, flog noch eins nach rechts, nicht allzu weit. Ich musste artig sitzen bleiben, und Anja hat es selbst geholt. Wahrscheinlich hat sie nicht richtig markiert, oder war zu hibbelig, sonst hätten wir bestimmt mehr Punkte bekommen.
Aufgabe 4 -16Punkte- (Herman Jeske):

Links oben sieht man den Werfer, rechts unten auch noch einen Helfer. Zuerst ging man mit Herman zum unteren Startpunkt. Dann fiel von oben ein Schuß inkl. Markierung (Entfernung ca. 4om). Ein kleiner Walk up so ungefähr bis zur Hälfte. Kurz warten, dann wurde ich geschickt. Danach eine Drehung nach unten. Ein beschossenes Blind am Waldrand. Markierung und Blind für mich kein Problem, allerdings habe ich kurz aufgeseufzt. Diesmal bekam ich die Punkte abgezogen.
Aufgabe 5 -18 Punkte- (Marcel Lindelauf):
Bei der letzten Aufgabe mussten wir mal wieder in den Wald reinklettern. Es folgte ein kleiner Walk up, Schuß und Markierung in ca. 15m Entfernung. Ich also los. Als ich auf dem Rückweg war, legte ein Helfer dort zwei weitere Dummies aus. Dann wurde ich mit voran geschickt, um noch eins zu holen. Ups, da kam doch tatsächlich ein Kommpfiff. Menno, ich hab doch bloß zu dem anderen rübergelinst, als ob ich tauschen würde. Mittlerweile müsstest du mich doch kennen!
Das waren die Aufgaben. Wir die Anfängerklasse hatten einen Joker. Das heißt, wenn man eine Aufgabe versemmelt hatte, durfte man den Joker einsetzen und die Aufgabe nochmal machen. Hazel und ich haben unsere gar nicht gebraucht. Hund, waren die stolz auf uns.
Ab mit uns ins Auto und erst mal ausruhen, während die Menschen neugierig auf die Ergebnisse warten.
Auf einmal ging alles so schnell, die kamen ans Auto gelaufen, schnell raus und Hektik verbreiten. Ich habe nur das Wort Stechen gehört. Keine Ahnung was das Wort bedeutet. Bis jetzt. Also, ich hatte mit noch vier anderen Hunden die gleiche Punktzahl. Und wir mussten nun ran, um zu sehen, wer denn der bessere Kandidat war. Wir stellten uns alle in einer Line auf. Werfer und Schütze standen in ca. 100m Entfernung. Ich durfte als erster los. Klappte auch ganz gut. Aber dann war mein Nervenkostüm doch zu dünn. Bin wohl doch noch nicht so relaxed. Muss mein Schnütchen nicht so voll nehmen. So hat es am Ende für mich einen sechsten Platz gegeben, wobei Anja und Gerd total stolz auf meine Leistung waren, da ich gut gearbeitet habe.
Jetzt ist wirklich Winterpause, die ich nutzen werde, um an meiner Steadyness zu arbeiten. Versprochen!
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