Stonehunter Frostfire Milo Stonehunter Jaumont Jamie
Heute berichte ich euch von meinem zweiten Schnupper-Workingtest. Ich finde so Tests ja immer sehr interessant. Es gibt viel neues zu gucken und man lernt viele neue Hunde kennen. Da waren sogar welche von Wachendorf mit dabei, so auch der schwarze Caleb. Der ist eine Nummer vor mir gestartet. Der hat mir immer zugezwinkert beim vorbeigehen. Ein richtig netter.
Aber gut sind auch immer die Tage vorher. Da wird man geknutscht und gehätschelt bis zum dorthinaus. Dann weiß ich immer, das was anliegt.
Nunja, am 17. Mai sind war dann vormittags losgefahren. Mittlerweile spring ich sogar ins Auto, wollte ja nur mal gucken, wie weit ich die auf die Palme bringen kann :-). Nach etwa einer halben Stunde waren wir am Ziel angelangt. Hey, die Fahrten werden ja immer kürzer! Als Anja uns anmelden ging, konnte ich mich schon mal umsehen. Da ist die Fine mit Familie, die Jutta mit der Tessa, oben genannten Caleb hab ich auch entdeckt und da kommt meine Bonnie angesaust! Huhu Schwesterlein, schön dich wiederzusehen. Diesmal haben wir die Startnummer 68:

Bis es los ging, mussten wir doch noch 'ne ganze Weile warten. Die Veteranen waren noch nicht fertig mit ihren Aufgaben.
Dann wollten wir ja natürlich auch nicht die Siegerehrung verpassen:

Was für ein Durcheinander. Den ersten Platz in der Seniorenklasse hat der Kiddy von der Petra Soons gemacht. Der hat ganze 100 von 100 Punkten erreicht! Wahnsinn!!!
Dann endlich waren wir (die Schnupperer) dran. Jutta als Sonderleiterin hielt eine kurze Ansprache und stellte die zwei Richter vor: zum einen war das Gabi Kühlem und noch der Ronald Pfaff. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Fine, Bonnie und ich gehörten zu der ersten Gruppe.
Hier die Aufgaben mit den jeweiligen Richtern:
Aufgabe 1 (Gabi Kühlem):
Wie immer wird der Richter begrüßt, aber leider nicht von mir, das gäb nämlich 'nen Ultraknutscher. Dann folgte die Aufgabenerklärung:

Dies ist mein erster Arbeitsplatz für heute. Ein schöner Tümpel. In der Mitte eine Insel und ein Busch. Der Schütze stand rechts und schoss, kurz danach warf der Werfer, der auf der linken Seite stand, das Dummy auf die Insel.

Nach Freigabe durfte ich los:

Dummy wo bist du? Gar nicht so einfach, habe nämlich nicht gesehen, das es auf der Insel gelandet ist. Also schwimm ich noch 'ne Runde, bis ich wieder Wind kriege:

aha, da ist es doch. Ab damit zur Anja:


2. Aufgabe (Gabi Kühlem):
Gegenüber vom Tümpel befand sich eine große Grünfläche mit vielen Sträuchern und Büschen.

Auch diese Aufgabe hatte es in sich. Diesmal stand der Schütze links und der Werfer rechts. Eigentlich habe ich auch das Dummy markiert, habe nur nicht gesehen, das es hinter dem Busch gelandet ist. Die Entfernung betrug ca. 30 Meter aber gefühlte 100!

Nachdem ich so meine 10te Runde gedreht bin hatte ich endlich den Dummygeruch in der Nase:

Wie hat Gabi gesagt: der ist zu schnell für seine Nase! Dann gab es ein paar Tips, wie ich besser lernen kann mein Näschen einzusetzen. Bei Gabi waren wir jetzt fertig. Als nächstes folgten die Aufgaben bei Ronald.
Dies war der Warteplatz für die, die noch nicht an der Reihe waren:

Aufgabe 3 (Ronald Pfaff):
Wieder nett Hallo sagen. Laß mich doch mal ein bißchen länger! Die weiß schon, warum die mich so kurz hält. Keine Chance auch Guten Tag zu sagen :-)

Danach folgte die Aufgabenerklärung. In Ausgangsposition gehen, dem Schützen und dem Werfer das Kommando erteilen:

Los ging es mit einigen Schritten "Fuss" den Hang hinunter:

Danach ging es ab in den Apport:

Eigentlich war das Dummy gar nicht so weit weg. Mal wieder hinter einem Busch in Zaunnähe. Da das Dummy aber dunkelgrün war und ziemlich flach vor den grünen Hitergrund geworfen wurde machte es das Markieren nicht einfach, wenn überhaupt möglich. Bei mir jedenfalls nicht. So bin ich dann in die Suche gegangen.

Habe es dann endlich gefunden. Die Zeit lag wohl noch im Rahmen, aber punkten konnte ich bei der Aufgabe nicht so wirklich. Aber es kann ja nicht immer glattlaufen!
Aufgabe 4 + 5 (Ronald Pfaff):
Dies war eigentlich eine Doppelaufgabe, die jedoch als zwei einzelne Aufgaben gewertet wurden. Das Dummy wurde in ca. 20-30 Meter Entfernung geworfen. Auf unserer rechten Seite befanden sich wie gehabt einige Büsche. Zur linken Seite (sieht man hier leider nicht) befand sich ein steiler Hang.

Als wir bereit waren, fielen Schuss und Dummy: dieses Mark habe ich super gesehen:

Wieder zurück und ordentlich einparken:

Bei der zweiten Markierung fiel das Dummy auf den Hang, und rollte natürlich wieder runter. Geduldig warten, bis es ausgerollt hat.

Natürlich bin ich schnurstracks den Hang hoch, wo ich es habe fallen gesehen. Kurzer Blick, hier liegt nix, schnupper schnupper der Duft kommt von unten, aha da ist es. Geschnappt und auf den Rückweg machen:

wieder einparken:

Mit dieser Aufgabe habe ich alles wieder wettgemacht. Beide waren voll zufrieden, wie man es hier sieht:

Das waren unsere Aufgaben. Jetzt mussten wir nur noch auf die Auswertung warten. Freu freu freu, das warten hat sich gelohnt:
Hund, prima, ich habe ein "sehr gut" bekommen!
Meine kleine Schwester Bonnie hat ein Gut bekommen, genauso wie die Fine. Außerdem sind Carmen und Fine zum Dream-Team ernannt worden. Siehst du Carmen, alle Aufregung umsonst! Das haben wir drei doch super hinbekommen!
Einen Tag später haben Ingrid und Anja Bonnie und mich zum Schnupper-WT in Nassau Work und Show angemeldet. Na denn, ich freu mich drauf!
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